Mein grösster Erfolg – Schweizermeisterin 2016

Mein grösster Erfolg seit ich Tennis spiele ist eindeutig der Junioren Interclub Schweizermeistertitel im Jahr 2016. Ich und meine beste Freundin, Sara Lisa Wanner qualifizierten uns für die Finaltag in
Winterthur, da wir zu den besten vier Teams in der Alterskategorie 15&U in der obersten Liga gehörten. Da wir beide bereits R3 klassiert waren, durften wir nicht mehr in unserer Alterskategorie mitspielen, sondern mussten eine Kategorie weiter oben bei den 15&U mitspielen. Wir waren damals beide 12 Jahre alt und gehörten zu den jüngsten Teilnehmerinnen in dieser Alterskategorie.

Für die Qualifikation mussten wir zuerst alle 3 Gruppenspiele gewinnen. Als Gruppensieger qualifizierten wir uns dann für das Knockout-Tableau. In den Achtelfinal gewannen wir gegen St. Gallen und anschliessend im Viertelfinal gegen Zürich.

Wir freuten uns riesig auf den Finaltag und waren auch sehr nervös. Ganz neu war diese Erfahrung für uns nicht, da wir bereits zwei Jahre davor am Finaltag teilnehmen durften. Damals scheiterten wir jedoch im Halbfinal und belegten den 3. Schlussrang.

Wir erhielten eine weitere Chance die neue Herausforderung zu packen. Wir konnten uns erneut mit den besten Teams messen. Wir waren zuversichtlich, da Sara Lisa und ich in diesem Jahr gute Fortschritte gemacht hatten.

Durch einen 2:1 Sieg gegen Vedeggio am Samstag, standen wir am Sonntag im Final gegen Leysin.

Ich habe in der Nacht auf den Sonntag fast kein Auge zu gebracht, da ich so nervös war. Ich freute mich so sehr über den Sieg im Halbfinal. Natürlich wusste ich auch, dass wir ganz nahe am Schweizermeistertitel dran waren, was der Druck auf mich erhöhte. Ich war noch nie so nervös, als ich auf den Platz gehen musste um mit dem Match zu starten. Während dem Match guckte ich sehr oft zu Sara herüber, welche auf dem Platz nebenan spielte. Ich wollte mich immer wieder vergewissern, wie das Resultat war. Plötzlich lief Sara zum Netz und die Gegnerinn gratulierte ihr.

Ich war ebenfalls vor und war mir sicher, dass ich den Match ebenfalls gewinnen kann. Das letzte Game war jedoch schwierig und ich musste mehrmals über Deuce und Vorteil gehen. Dann bekam ich die Chance für einen Matchball. Ich machte ihn jedoch nicht und es war wieder Deuce. Ein zweiter Matchball folgte, worauf meine Gegnerin einen guten Ball von mir nicht erreichte. YES!!!! 🙂
Sara und ihre Mutter standen am Platzrand, sprangen auf und rannten dann ganz schnell zu mir und umarmten mich. Das alles ging so schnell, dass ich es gar nicht richtig realisieren konnte.

Da wir beide Einzel souverän gewinnen konnten mussten wir kein Doppel mehr spielen und so waren wir die neuen Schweizermeisterinnen 2016.


Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten